Der Ortsbegriff taucht in der deutschsprachigen geografisch-soziologischen Literatur in dieser expliziten Ausprägung erstmals bei Detlev Ipsen im Kontext der Landschaftsplanung auf. Ipsen verweist auf frühe Arbeiten von Gert Gröning und Ulf Herlyn[1], die der Landschaftswahrnehmung eine gesellschaftliche Konstruktion von Raum und Umwelt zuschreiben. Damit stellte die Stadt- und Regionalsoziologie erste qualitative Bezüge zwischen Räumen, Landschaften…
