Forschung – Wir untersuchen die Wechselwirkungen zwischen Landschaft und Lebensraum.
Beratung – Wir begleiten Projekte und Organisationen bei Neuausrichtungen und regionalen Entwicklungsstrategien.
Unterstützung – Wir unterstützen Initiativen, die Lebensräume bewusst gestalten möchten, mit nachhaltiger Orts- und Regionalentwicklung.
Gartenliebe
Ein Projekt des Instituts
Beim Projekt Gartenliebe kommen Methoden der Landschafts- und Ortsanalyse zur Anwendung. Das Projekt wird im internen Kreis der an der Institutsarbeit beteiligten Freunde durchgeführt. Ziel ist es, Referenzgärten zu schaffen, die die Landschafts- und Ortsqualität integrieren.
Wenn wir etwas für diesen Planeten tun können, dann nur im Kleinen. Die Veränderung beginnt immer nur bei einem selbst. Und jeder Garten spiegelt deine Persönlichkeit.
Angelika Wohofsky
Der eigene Garten ist der vielleicht wichtigste Ort zur Identifikation mit dem eigenen Lebensraum. Die Wissenschaft spricht dabei von „participation mystique“. Bei ihr handelt es sich um eine psychische Projektion zwischen Menschen, Tieren, Sachen, die zu einer Art Beziehung führt und identitätsstiftend wirkt. Solche Projektionen finden auch zwischen dir und deinem Garten statt. Und nirgendwo anders ist Ortsqualität so persönlich durchdrungen und erfahrbar wie an diesem Flecken Natur rund um Haus und Wohnung.
Der Umgang mit diesem eigenen Bereich Natur kann zur inneren Heilung beitragen und leistet zudem auch noch einen Beitrag für das ökologische Gleichgewicht.
Der Garten übernimmt für seine Besitzer unterschiedlichste Funktionen. Gleichzeitig sieht man „hillflose“ Gärten, als wollten sie sagen: „Rette mich. Meine Leute kennen sich nicht so gut aus. Ich wäre lieber ein richtiger Küchengarten und würde meine Besitzer mit frischem Obst und Gemüse versorgen.“
Wir gestalten unsere Gärten im Rahmen dieses Projekts…
…als ertragreichen Nutzgarten, und sei er noch so klein.
… als Gemüsegarten zur Selbstversorgung.
… als einen Ort der ökologischen Vielfalt.
Während der Projektarbeit halten wir auch Ausschau nach Gemeinschaftsgärten in der Region. Sollten wir welche finden, wird darüber im Forschungsjournal berichtet. Gemeinschaftsgärten bilden einen wertvollen ökologischen und sozialen Treffpunkt in einer Kleinregion oder einem Ort/Dorf. Sie entlasten nicht nur das Haushaltsbudget, sondern leisten auch einen Beitrag für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt.
Dich interessiert das Gartenthema brennend? Dann schau doch mal ins Blog „Gutes aus dem Küchengarten“, das ich vor vielen Jahren bereits für Stern Online mit großem Erfolg schrieb. Diese und speziell an deinen Garten angepasste Tipps erfährst du in den Workshops, Seminaren und im Coaching. Hier geht es zum Blog: https://www.stern.de/genuss/essen/gutes-aus-dem-kuechengarten/