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Nachhaltigkeit

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Auch ich hinterlasse, systembedingt, einen recht hohen ökologischen Fußabdruck und versuche diesen mit diversen Maßnahmen in Sachen Nachhaltigkeit auszugleichen. Was ich tun kann: Genauer drauf schauen, was ich konsumiere und meine Mobilität effizienter gestalten.

Überlegt handeln

NachhaltigkeitKlar, ihr werdet jetzt schnell mal vor den Bug schießen, dass ich eine leidenschaftliche Autofahrerin bin, weil ich hier ja auch über Roadtrips berichte. Ja, das bin. Zum Autofahren stehe ich auch, voll und ganz. Ich muss aber fahren, weil im ländlichen Raum die Öffis ein getaktetes Weiterkommen einfach nicht gewährleisten. Zudem lebe ich in einem weitläufigen Bezirk; es ist der größte Österreichs und größer als das Bundesland Vorarlberg.

Was ich aber tun kann: keinen SUV fahren, einen sparsamen Diesel bewegen und die Fahrten gut planen. Das heißt, meine geschäftlichen Touren verbinde ich gerne mit Roadtrips und kurzen Reisen. Für den Lebensmitteleinkauf plane ich nur eine Fahrt in der Woche ein. Und mein Auto kaufe ich bar Cash. No debit, more fun, auch das ist eine Möglichkeit für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu sorgen.

Wenn ich Urlaub mache, dann mit Camping und Zelt. Campingurlaub ist weitaus nachhaltiger als ein All-inklusive-Superior-Aufenthalt. Dazu gibt es übrigens auch eine Studie des Ökoinstitut e.V., die dem Urlaub mit Camper ein gutes Klima-Zeugnis ausstellt (z.B.: Treibhausgasemissionen bei Übernachtungen, S. 10 usw.).

 

Mein Engagement für mehr Nachhaltigkeit

Das ist der Kompromiss, den ich für meine Mobilität eingehe und eingehen muss. Dafür engagiere ich mich in folgenden Projekten. Davon abgesehen versteht sich die Mülltrennung von selbst.

Nachhaltigkeit im beruflichen Alltag

  • Für Internet-Recherche nütze ich u.a. Ecosia als Suchmaschine. Diese deutsche Suchmaschine spendet 80 % ihres Profits für Aufforstungsprojekte in Burkina Faso.
  • Grafik- und Design-Aufträge für meine eigenen Projekte lasse ich Heidrun Lutz von Wildpeppermint Design zukommen. Sie ist die Spezialistin für nachhaltig-ökologische Werbung.
  • Der Drucker kommt so gut wie gar nicht mehr zum Einsatz. Ich bin ein weitestgehend papierloses Büro, sieht man von Notizbüchern und einem Taschenkalender ab.
  • Ich verwende außerdem nur nachfüllbare Schreibgeräte – Einweg-Stifte wirst du bei mir nicht finden. Dafür gibt es Füller und Tintenroller, bei denen man Patronen und Minen wechseln kann und – es gibt Bleistifte.
  • Logisch erscheint mir außerdem, von Werbegeschenken, die nur Müll verursachen  (billige Kugelschreiber aus Plastik, irgendwelche komischen Schlüsselanhänger und so ein Zeugs) Abstand zu nehmen.
  • Flugreisen vermeide ich, ebenso unnötige vor Ort-Präsenzen. Schließlich kann man mit Webkonferenzen überall dabei sein. Außerdem biete ich meinen Kunden ein Coaching über ZOOM an. Das vergünstigt das Coachinghonorar und vermeidet Autofahrten.

Nachhaltigkeit im privaten Alltag

  • Weil Bäume Leben bedeuten, unterstütze ich „Plant for the Planet“, das Bäume-Pflanz-Projekt von Felix Finkbeiner monatlich mit einem fixen Betrag. Als zertifizierte Permakultur-Designerin weiß ich zudem, dass Bäume für Niederschläge verantwortlich sind. Wo es keine Bäume gibt, regnet es auch nicht. Also: Stop Talking, Start Planting!
  • Biolebensmittel kaufe ich so oft als möglich bei meinem Bruder, dem Vöstl Am Markt, der voll biologisch in Permakultur hochwertigstes Obst, Gemüse, Kräuter und Öle produziert.
  • Beim wöchentlichen Einkauf (soviel Bio wie möglich) versuche ich Plastikmüll zu vermeiden. Besuche stattdessen den Bauernmarkt hier in der Stadt und nehme Glasgeschirr mit zur Feinkosttheke.
  • Aus diesem Grund trage ich auch keine Wasserflaschen nachhause, sondern sprudle lieber, statt schwer zu schleppen. 😉 *sodastream*
  • Jogurt, Milch etc. kaufe ich nach Möglichkeit im Glas.
  • Wenn ich überschüssiges Obst und Gemüse geschenkt bekomme, wird dieses eingekocht, getrocknet oder eingefroren, statt es wegzuwerfen.
  • Investitionen für alle Lebensbereiche tätige ich für Produkte mit langer Lebensdauer.

Nachhaltigkeit im Küchengarten

  • küchengarten Nachhaltigkeit
    Mein Küchengarten in Permakultur-Methode in voller Pracht. So sieht Nachhaltigkeit im Alltag bei mir aus.

    Außerdem gibt es bei mir einen kleinen Küchengarten in Permakultur-Methode für Kräuter und diverse Gemüsesorten. Alles, was in Hochbeeten und Topfkulturen wächst und täglich auf den Tisch kommt, ernte ich aus dem eigenen Garten.

  • Biomüll wird kompostiert (mit EM, Effektive Mikroorganismen) und landet im Kreislauf meiner Hochbeete. Diese werden zudem mit Terrapreta geimpft.
  • Regenwasser zum Gießen wird in Tonnen gesammelt. Die besondere Art der Bepflanzung als Permakultur garantiert eine sparsame Verwendung des Wassers und verhindert das Austrocknen der Beete. Der angenehme Nebeneffekt: Ich tue etwas für Insekten, Bienen und Singvögel, weil diese das gesamte Jahr über bei mir gefüttert werden. Insekten und Bienen finden Nahrung durch Artenvielfalt in der Bepflanzung des Küchengartens.

 

Fußabdruck reduzieren

ökologischer FußabdruckIhr seht also, jede und jeder Einzelne von uns kann wirklich viel für einen nachhaltigen Lebensstil tun. Die Maßnahmen werden immer ganz individuell ausfallen, nach persönlichem Vermögen. Auf Null CO2-Ausstoß kommen wir alle nicht, eine Reduktion erreichen wir aber schon.

Wenn auch du deinen ökologischen Fußabdruck berechnen willst, kannst du das hier tun. Mein Fußabdruck beträgt aktuell 4,63 gha. In Österreich beträgt dieser im Durchschnitt 5,31 gha. Meine Bilanz in Sachen Nachhaltigkeit fällt also schon ganz passabel aus – trotz Leben in einem weitläufigen ländlichen Raum und Diesel-Fahren.

Unternehmen mit Nachhaltigkeit sind herzlichst willkommen

Mit all diesen Maßnahmen möchte ich ausdrücken, dass Unternehmen und Organisationen, die sich auch dem Umweltschutz verschreiben und sich für diesen Planeten einsetzen, bei mir als Kunde herzlichst willkommen sind.

Ich freu mich, wenn ich dein nachhaltiges Unternehmen und Projekt durch Content Marketing unterstützen kann.

Angelika Wohofsky von ENTDECKT DIE WELT

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