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Socialmedia Strategie | Buch

Der engere Freundeskreis wusste, dass ich berufsbegleitend noch mal die Universitätsbank gedrückt habe. Das Studium „Online Media Marketing, MSc“ an der Donau Universität Krems begleitete mich von März 2016 bis September 2018. Fast genauso lange begleitete mich das Thema meiner Abschlussarbeit.

 

Masterarbeit Socialmedia Marketing

„Warum tut sie sich das an?“

Die Master-Thesis verfasste ich zum Thema „Social Media-Strategie im Destinationsmarketing, untersucht anhand der Generation Millennials“.

Dieses Thema war für mich aus folgenden Motiven interessant:

Die reiselustige Generation Y existiert nicht

  • … der Alterskohorte Millennials, auch Generation Y genannt, wird fast überhaupt keine Aufmerksamkeit im Marketing innerhalb des touristischen Kontext gewidmet.
  • Die Generation Y scheint es bei den Tourismus-Marketern einfach nicht zu geben. Irgendwie hat man vergessen, dass die Ältesten dieser Generation schon auf die 40 zugehen. Also, was ist da los?

Social Web wird falsch verstanden

  • … auf Socialmedia treibt der Aktionismus Blüten und riesige Content-Halden werden produziert.
  • Die auf Kampagnen und Verkauf fokussierte Marketingabteilungen zerstören guten Content im Social Web regelrecht mit ihrer versteckten Verkaufsagenda.
  • Das Social Web wird immer noch mit einem Werbetool verwechselt, ohne dass die dafür Verantwortlichen verstehen wollen, welche Funktionen Social Media-Plattformen beim User haben und wie die Plattformen und die User funktionieren. Stichwort: Null Bock auf Customer Experience.

Viel zuviel Push-Marketing

  • … weil so viele Marketingverantwortliche mit Old-School Methoden arbeiten und den Sprung vom Angebot weg hin zur Information mit Mehrwert für den User nicht schaffen. Es ist ihnen unmöglich, den einmal eingenommenen Mindset um 180 Grad zu drehen.
  • Bitte keine Push-Aktionen mehr, bitte bitte nicht!

Wissenslücken in der Grundlegung des Online Marketings

  • … die Perspektive des Kunden bleibt unberücksichtigt. Die Marketingverantwortlichen verschließen sich damit dem kundengetriebenen Marketing.
  • Das zieht auch die Tatsache mit sich, dass jedes zweite Unternehmen im DACH ohne Personas arbeitet, die Customer Journey ein Fremdwort bei vielen Marketern darstellt, deren Inhalt und Sinn sich ihnen nicht erschließt.
  • … man sich beim Wort „Strategie“ angeekelt abwendet und die ganze Sache mit dem Content Marketing und Content Strategie als wenig praxistauglichen akademischen Bullshit abtut.

Wenig Planung, dafür Machtkämpfe

  • … in Unternehmen strategische Entscheidungen immer noch geheime Chefsache sind, ohne dafür die Marketing- und Kommunikationsleute sowie die Kundendaten und Datenanalysen miteinzubeziehen.
  • … dass das Silodenken fröhliche Urstände feiert und das Unternehmen durchs Alltagsgeschäft trudelt. Die Entscheidungen nichts mit Strategie zu tun haben, sich dafür näher an der momentanen, persönlichen Befindlichkeit des Entscheiders orientieren.
  • … in vielen Unternehmen die Marketing und Socialmedia Kollegen als „durchgeknallte Kreative“ angesehen werden, die halt ein bisschen auf Facebook posten, das Geld der Firma beim Fenster rauswerfen und von „echter Arbeit“ keine Ahnung haben.
  • …alles, was Online ist, wird in vielen Unternehmen der IT-Abteilung aufgebrummt; obwohl deren Kompetenzen nicht im strategischen Entwickeln und kundenorientierten Vorantreiben der Geschäftsfelder (=Marketing) liegt.

Das bisserl Facebook braucht kein Management

  • … Social Media einfach mitläuft und man sich im Social Web engagiert, weil es der Mitbewerb auch tut und überhaupt und außerdem. Socialmedia ist halt ein bisschen Facebook und Bloggen. Eh nicht so schwer, weil man hat ja selber ein Facebook-Profil, es fehlt halt nur die Zeit, es selbst zu tun. Deswegen soll es die Marketingassistenz oder das Backoffice mitmachen.
  • Außerdem kann man auf Facebook billig Werbung schalten. Und deswegen brauchen wir auch keinen Socialmedia Manager, weil mit Management hat das bissl Facebook nix zu tun – siehe Punkt 5.

 

Mit Vorurteilen aufräumen

Was, den Kunden mappen? Häh, so ein Blödsinn. Das brauch ma net, des mit de Personen, oder wie sich das nennt. Wir können das doch nicht für alle Angebote machen. Schwachsinn. Wir müssen unsere Angebote verkaufen. Das ist viel wichtiger.

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Mit diesen Vorurteilen wollte ich aufräumen, um mal richtig gute Argumente vorlegen zu können, weshalb eine Socialmedia Strategie und eine Content Strategie den Dreh- und Angelpunkt fürs Content Marketing darstellen. Man kann dieses Strategiezeugs auch „Stoßrichtung“ nennen, die an den vorhandenen Möglichkeiten (Ressourcen) ansetzt und planvoll umgesetzt werden muss, will das Unternehmen Erfolg im digitalen Zeitalter haben.

Und dass es da draußen eine Zielgruppen-Generation gibt, die ihr Geld loswerden möchte, weil sie so gerne reist und so viel unterwegs ist, die man auf den für sie passenden Medien in deren Jargon ansprechen muss. Sonst kriegst du die niemals als Kunde, diese Generation Y. Die ist nämlich ganz schön flippig unterwegs und zeigt ein so genanntes hybrides Reiseverhalten.

Man wird doch dem eigenen Geld nicht Feind sein wollen, oder?

Wie wurde diese wissenschaftliche Arbeit erstellt?

Ich habe eine umfassende Literaturrecherche angestellt und so ziemlich alles gelesen, was es rund um Socialmedia Strategie im touristischen Kontext gibt. Dabei fiel mir auf, es gibt wenig bis keine Literatur, die sich in Sachen Socialmedia Marketing für die Generation Y auf Destinationen oder den Tourismus bezieht. Von modellhaften Socialmedia Strategien möchte ich gar nicht sprechen, die existieren nicht in der Fachliteratur.

Nach der Literaturrecherche folgte die empirische Arbeit, die Forschung im Feld für sich. Also führte ich Interviews mit Socialmedia Experten bzw. Marketingverantwortlichen von Destinationen. Das Bild, das sich zeigte, bestätigte die Erkenntnisse der Fachliteratur.

Jetzt hier in die Masterarbeit reinlesen. Gratis bis Seite 40.

Was habe ich erforscht?

Ich wollte wissen, wie eine optimale Content Strategie für das Destinationsmarketing aussehen kann, mit der man die Generation Y über Socialmedia erreichen kann.
Weiters wollte ich in Erfahrung bringen, was die B2C-Kommunikation mit Vertretern der Generation Y auszeichnet, wird diese über Socialmedia geführt. Ich wollte wissen, wie diese Kommunikation aussieht und welche Merkmale sie aufweist.
Dann galt es in Erfahrung zu bringen, welche anderen alternativen Informationsquellen von der Generation Y in Bezug auf Urlaub noch genützt werden.
Und welche Socialmedia und Content Strategien die Experten bereits verwenden, um potenzielle Gäste der Alterskohorte Millennials für die Destination zu gewinnen.

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Leitfaden für Socialmedia Strategie und Content Strategie als Extra

Quasi als Nebenprodukt dieser Forschungsarbeit entstand dann auch noch ein Leitfaden für die Entwicklung einer Content Strategie und einer Socialmedia Strategie. Dieser Leitfaden ist der Masterarbeit angeschlossen und soll den Marketern helfen, die richtigen Ansatzpunkte für die Strategieentwicklung für sich zu finden.

Obwohl die Masterarbeit in einen touristischen Kontext gesetzt ist, können die Erkenntnisse zur Entwicklung einer Content Strategie und Socialmedia Strategie auf alle anderen Branchen angewendet werden.

 

Masterarbeit jetzt bestellen

Die MT über Socialmedia Marketing, Socialmedia Strategie im Tourismus kannst du dir hier unter diesem Link bestellen. Sie enthält diesen Leitfaden für die Entwicklung einer Content Strategie.

Wenn du unter diesem Link auf das Coverbild klickst, kannst du kostenfrei die ersten 40 Seiten dieser Arbeit lesen. Viel Vergnügen.

Das Fachbuch dazu erscheint im Jänner 2019, für all jene, die keine wissenschaftliche Literatur lesen wollen.

Medienvertreter finden hier einen Pressetext zur freien Verwendung.

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