Darum Socialmedia – Go Viral!

Die sozialen Netzwerke sind heute unsere Newslieferanten und Informationsportale. Neuigkeiten verbreiten sich übers Internet und soziale Medien schneller als über klassische Medien. Wenn jemand Informationen zu einem bestimmten Thema oder Produkt sucht, dann sucht er in den Socialmedia Kanälen danach. Klassische Werbung kannst du dir damit also sparen!

 

Bei den 18- bis 34-Jährigen ist die Hauptinformationsquelle im Bereich Online angesiedelt. Video geht dabei vor Text und Bild.

 

Soziale Medien fungieren als so genannte “Intermediäre”. Sie erzeugen keinen eigenen Inhalt, sie bündeln aber Inhalte anderer und verbreiten diesen.1

Jetzt wächst eine neue Kundengeneration heran, die man mit klassischen Methoden niemals mehr erreichen wird. Selbst Neuigkeiten am Produktsektor werden über Produkt-Blogs oder Lifestyle-Blogs, über Plattformen wie Youtube von Vloggern (Video-Bloggern) oder Socialmedia Kanälen wie Instagram, Snapchat, WhatsApp, Twitter usw. verbreitet. Schneller und zielsicherer als Berichte darüber in klassischen Medien erscheinen können. Zeitnah, innovationsnah. Blogs und Soziale Medien sind bereits die News von heute.

Opa, Mann mit Bart

 

Hast du gewusst, dass die größte Nutzergruppe auf WhatsApp die Generation 50 plus darstellt?

Wenn der Opa mit dem Enkel über WhatsApp kommuniziert, müssen Marketer umdenken. Aber rasch!

 

 

Hast du gewusst, dass 50 % der arbeitenden Bevölkerung ab 2020 von der Generation “Millenials” gestellt wird? Kennst du sie, diese Millenials, die mit Socialmedia und Internet aufgewachsen sind? Weißt du, wie sie ticken, welche Werte sie vertreten, was ihnen wichtig ist, wofür sie ihr Geld ausgeben und welche Medien sie nützen?

 

Diese Fakten besagen, dass wir nicht mehr entscheiden können, ob wir Marketing mit Social Web machen oder nicht. Vielmehr geht es um die Frage, wie gut unser Marketing im Social Web ist!

 

Deswegen Social Web und Online Marketing

Hier ein paar Daten für die Tourismus- und Reisebranche, die u.a. im Reiseblogger-Workshop auf der Fr.e.e. München im Februar 2016 präsentiert wurden (Quelle: persönliche Mitschrift):

  • 80 % der Urlauber informieren sich im Internet über ihr nächstes Urlaubsziel.
  • 40 % der Millenials geben ihr Geld für Urlaub aus!
  • 60 % aller Verkäufe werden heute bereits über das Internet abgewickelt.
  • Heute glaubt man Meinungsbildnern mehr als klassischen PR-Artikeln. Stichwort: Empfehlungsmarketing. Findet man eine gute Meinung, gute Bewertung über eine Urlaubsdestination, wird dieser mehr Vertrauen entgegengebracht als einer Werbeeinschaltung. Meinungsbildner sind aber auch Kunden, externe Blogger und Socialmedia Aktivisten, Mitarbeiter, allgemeine Aktivisten und Influencer aller Art.
  • Nicht die Zahl der Fans oder Follower ist ausschlaggebend für eine professionelle wertschöpfende Präsenz in Socialmedia. Sondern der Mix macht es aus, und dass die Personas erreicht werden. Der Mix aus Reichweite, genauer Zielgruppen-Ansprache und  Conversions.

Ziege melken, daheim

 

Du kannst deine Kunden erst “melken”, wenn du dich von den selbst gebastelten Lösungen und deinen Vermutungen zu ihren Wünschen verabschiedest.

Online-Marketing ist etwas für Profis. Selbst ein Facebook- oder XING-Profil zu besitzen, macht dich noch nicht zum Socialmedia-Online-Marketer!

 

Nix geht mehr ohne Strategie und Ziele

  • Socialmedia Marketing gehört in die Gesamtstrategie eines jeden Unternehmens. Es ist immer das Gesamtpaket entscheidend, ob eine Destination, ein Angebot im Web gefunden wird oder nicht. Ein einzelner Kanal (eine Facebook-Seite, eine Webseite, ein Reiseblog,…) kann nichts mehr bewirken! Einmal einen Reise-Blogger in die Region schicken und selbst diese Infos nicht auf eigenen Internetmedien verbreiten, bringt absolut nichts.
  • Wer seine digitale und analoge Strategie nicht kennt, hat in Zeiten des Socialmedia und Online Marketings keine Chance mehr. Für eine solche Strategie sind zunehmend die Online-Marketer im Unternehmen zuständig. Der Grund: Immer mehr Kunden informieren sich und kaufen im Internet! Das gilt ganz besonders für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM), das ohne Online-Marketer nicht mehr auskommt.
  • Marketing muss zuerst online funktionieren, danach kommt der offline Auftritt. Sorry, klingt gemein, ist aber so. 😉
  • Online Marketer entwickeln die Strategie zur Entwicklung des Unternehmens und sorgen dann für deren Umsetzung. Strategische Entscheidungen werden in Zeiten der digitalen Transformation nicht mehr alleine in der Geschäftsführung getroffen und schon gar nicht mehr von der GF selbst erarbeitet!
  • Socialmedia bietet die Möglichkeit, den Interessenten und Kunden jene Informationen zu bieten, die nicht in klassischen Prospekten stehen. Nur mit Socialmedia Maßnahmen bietet man heute zeitnah und Zielgruppen-Personas genauen Mehrwert.
  • Socialmedia/Online Marketing ermöglicht es, alle getätigten Schritte nachzuvollziehen und Input und Output einander gegenüberzustellen. Man erhält dadurch Kostenwahrheit und eine höhere Effizienz als im klassischen Marketing bei den eingesetzten Mitteln.

Fazit Socialmedia

Socialmedia und Online Marketing ist auf keine Unternehmensgröße beschränkt. Vom Dorfbäcker bis zur internationalen Hotelkette, wenn mit Kunden und Interessenten kommuniziert werden soll, ist Socialmedia-Marketing perfekt geeignet.2

Daumen Hoch, thumbs upIn meiner Masterarbeit an der Donauuniversität Krems im Studiengang Onlinemediamarketing beschäftige ich mich mit Socialmediamarketing für Destinationen und der Zielgruppe Millenials genauer.

Wenn du dazu Fragen hast, dann schreib mir:

 

1 Jan Schmidt (2016): Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung. URL: http://de.slideshare.net/JanSchmidt/soziale-medien-als-intermedire-der-meinungsbildung-und-nachrichtenvermittlung-63064535 [Stand: 25. August 2016]

2 Handelsjournal (2016): Social Media Monitoring: “In die Köpfe der Kunden schauen”. URL: http://handelsjournal.de/2016/06/22/unternehmen/dorotheevogt/social-media-monitoring-in-die-koepfe-der-kunden-schauen/ [Stand: 25. August 2016]

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