hotel Park Villa in Wien von der Straße aus gesehen

Schlafen in Park und Villa in Wien

Als individuell Reisende bin ich weniger der Hotel-Typ. Ich liebe Logdes, Bed & Breakfast, stille, naturbelassene Stell- und Campingplätze und auch mal einen freien Stellplatz zwischendurch. Also werdet ihr hier kaum Hotel-Erlebnisse finden. Es sei denn, es handelt sich um das Hotel Park Villa in Wien, mit seinem Bed & Breakfast-Charme.

Die Angst vor der miesen Matratze

Intensive Businesstrips haben es an sich. Ich denke, ihr kennt das Gefühl, wenn solche Tage um 4 Uhr morgens beginnen, man ein paar Stunden mit der Anreise verbringt. Danach 8 Stunden voll im Arbeitsmodus steht, bis es zur After-Party noch in ein Restaurant geht und man dort das eigene Netzwerk erweitert.

Also ich merke an solchen Tagen, dass ich keine zwanzig mehr bin. Dann fall ich totmüde ins Bett und hoffe nur noch auf eine angenehm breite Matratze, wenn mich der geschäftliche Aufenthalt zur Übernachtung zwingt.

Genauso gut kenne ich viele durchgelegene Matratzen, immer viel zu heiß klimatisierte Hotelzimmer, enge Einzelbetten auf schmuddeligem Teppichboden und die grauslichen Frühstücksbuffets aus Rührei, Aufstrich und Marmelade aus der Dose, 0815 Krakauer und Edamer aufgeschnitten und laschen Filterkaffee. Sowas findet man auch auf 4-Stern-Niveau. Leider. Ein Grund übrigens, weshalb ich mir das Frühstücken abgewöhnt habe.

Nun war es wieder soweit. Meine Session beim WordCamp Vienna erzwang einen Hotelaufenthalt. Selbst die Unterkunftssuche gestaltete sich diffizil, wollte ich doch Parkgebühren und extrem enge Hotelgaragen vermeiden. Und sollte die Übernachtung ins Budget passen.

3 Tage zuvor gebucht

Also ließ ich’s drauf ankommen und buchte kurz davor. Beinahe brachten mich die Hotelpreise an den Rand der Verzweiflung, sodass ich schon mit dem Gedanken spielte, im Auto am Stadtcampingplatz Wien zu schlafen. Schließlich gibt es dort ein schönes Tröpferlbad, es ist sauber und günstig.

Da purzelte im letzten Moment ein Angebot des Hotel Park Villa herein. Und zwar um ein Uhr früh. Hoffnungsvoll gebucht, wegen der schönen Fotos auf der Buchungsplattform, fuhr ich also am 27. April gegen 22 Uhr in Richtung Hotel.

Red Carpet zum Empfang

Plötzlich kommt man sich ganz wichtig vor

Wie eingangs schon beschrieben, bin ich recht heikel, was Hotels angeht. Diesmal aber warteten gleich mehrere Überraschungen auf mich. Ich bog in die Hasenauerstraße und fuhr auf einen Roten Teppich zu. Der Hotelaufgang dieser Jugendstilvilla war mit einem Red Carpet ausgelegt. Die Fassade erstrahlte im warmen Licht. Und die Alleebäume warfen lange Schatten an die Fassade.

Zuerst dachte ich, in einem Jugendstil-Märchen gelandet zu sein. Doch es war alles echt. Real. Den Parkplatz gab es auch noch direkt vor der Haustüre, sodass mein bester Kumpel nicht weit von mir sicher „schlafen“ durfte. Und das Personal war so nett, ein Foto von mir am Roten Teppich zu machen.

Red Carpet beim Hotel Park Villa in Wien, davor steht Angelika Wohofsky

Ein Gefühl wie in einem Film. Der Red Carpet zog mich in die einzigartige Jugendstil-Atmosphäre des Hotel Park Villa in Wien.

Mit Überraschungen ging’s munter weiter

Hotel Park Villa in Wien lässt staunen

Von diesem sensationellen Check-in noch immer überwältigt, ging es aufs Zimmer. Und tata, die nächste Überraschung erwartete mich.

Zimmer wohl temperiert, King Size Bett inklusive guter Matratze (!), kleiner Balkon, recht großes Bad. Und – mehrere verschiedene Goodies inklusive einer Willkommenskarte. Dazu ein entzückender Balkon, vor dem die alten Alleebäume ihre dicken Äste strecken. Auch mein Reisemaskotten, Herr Bommel, war völlig verzückt und machte es sich sofort am Bett bequem.

Fazit Hotel Park Villa in Wien

Wie gesagt, ich bin kein Hoteltyp. Das Hotel Park Villa in Wien hat sich aber in mein Herz geschlichen. Wegen der schönen Jugendstil-Atmosphäre, dem Red Carpet, den tollen Zimmern und diesem Wiener Flair der Zwischenkriegszeit, der rund um dieses Haus weht.

Dass es sich noch dazu in der Hasenauerstraße befindet, in dessen Name das Wort „Hase“ vorkommt, gab’s für mich als Draufgabe. Und gefrühstückt habe ich nicht, leider. Es duftete jedoch ganz toll nach gutem Kaffee. Wäre nicht die Zeit so knapp bemessen gewesen, ich hätte hier wohl bezüglich des Frühstücks eine Ausnahme gemacht.

Hotel Park Villa in Wien
Sag zum Abschied leise „Servus“, Hotel Park Villa in Wien.
Diese Reise unternahm ich auf Einladung der WordPress-Community, um vor dieser beim Barcamp in Wien über meine Perspektive zu Inhalten in Online Medien zu sprechen. Dabei lag mir viel daran, darzulegen, dass die Inhalte den potenziellen Lesern angepasst werden müssen. Ich sprach also über Content Marketing, die Entwicklung einer Content Strategie, mit Fokus auf die Erwartungshaltung der Rezipienten als Zielgruppe. Dieser Umstand war damals, und ist es heute noch, vielen Webmastern nur gering bewusst. Sie verlassen sich zu viel auf die technische Lösung, den Code. Und sie vergessen dabei, dass die Inhalte auch eines bestimmten Wordings, einer Tonalität bedürfen, damit die Webseite dann auch besucht wird.
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Posted by Angelika Wohofsky

Ich liebe es, meinen Reisen einen Sinn zu geben, ihnen eine Absicht zuzuschreiben. Es gibt immer ein konkretes Ziel, das ich nach folgenden Kriterien auswähle: unterstützt meine Persönlichkeitsentwicklung, hilft anderen Menschen, ist ein konkretes Rechercheprojekt für eine Publikation, spendet anderen Menschen Freude und Inspiration. Mein Name ist Angelika Wohofsky. Ich publiziere seit mehr als 23 Jahren und arbeite als Consultant für Kommunikation mit Online Medien, bin Fachautorin, Publizistin und Schriftstellerin. Ich schreibe und erzähle, seit ich einen Stift halten kann. Wenn dir mein Blog gefällt, dann like oder teile es in deiner Community. Wenn du jemanden fürs Schreiben deiner Geschichte suchst, dann frag einfach bei mir an unter office@entdecktdiewelt.com.

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