Auf ein gutes Reise Jahr 2017!

Es ist schon da, das Reise Jahr 2017. Und für mich damit die Zeit gekommen, ein wenig Rückschau zu halten auf vergangene 12 Monate des Reisens. Mit Kleinstwagen und großem Wohnmobil, mit Campervan und Dienstauto.

Mein erstes Wintercamping und Start des Studiums

Hilfe beim Wintercamping

Er zog uns raus. Wir benötigten nur einen kleinen Schubser am Euro Camp Wilder Kaiser in Kössen.

Den Anfang im Reise Jahr 2016 machte, neben dem beruflichen Ausflug mit dem Wohnmobil nach Tirol Ende Jänner, ein spätwinterlicher Kurztrip nach Krems. Mein Studium im Universitätslehrgang “Online Media Marketing” hatte am 11. März 2016 begonnen und mein Arbeitgeber unterstützt mich dafür mit der Bereitstellung eines Wohnmobils. Mit diesem fahre ich also zum Studium und genieße alle Vorteile des Campens. Nämlich: Zimmersuche, Hotel und der Zwang Essen gehen zu müssen entfallen. Nur hinfahren, am Campingplatz abstellen, studieren, selber kochen, Ausblick genießen.

Noch ein Wort zu Tirol mit Womo im Jänner: prompt blieb ich mit dem großen Alkoven im 10 cm tiefen aber harten Schnee auf ebenem Untergrund hängen. So benötigten wir eine Anschubhilfe um vom Stellplatz herunter zu kommen. Nichts Neues, meinte der fesche Servicetyp vom Euro Camp Wilder Kaiser. Im Winter bleibt man öfter hängen.

Auftakt in Istrien

TWIN Tagliamento

Mit dem TWIN in Italien im Flussbett des Tagliamento bei Gemona.

Bald darauf ging es für mich Ende April beruflich schon wieder nach Istrien. Fotografieren für die Firma, Shootings mit neuem Modell von Adria Mobil (ein Kastenwagen, ein TWIN) in Italien und Istrien und Recherchen für den Content unserer Online Präsenzen und Marketingprojekte.

Dafür wählte ich die Route durchs Kanaltal und platzierte den TWIN für Fotos höchst elegant im Flussbett des Tagliamento. Dort bei Gemona, wo die Italiener selber zum Flussbaden direkt ins Schotterbett des Torrente fahren. Im Sommer. Das hatte was von Abenteuer.

Verträumtes Mühlviertel

TWIN SPX

Mit meinem Lieblingsreisemobil im Mühlviertel. Ein Adria TWIN 640 SPX.

Im Anschluss ging es sofort wieder nach Krems zur Uni, mit verlängertem Wochenende im Mühlviertel. In Haslach an der Mühl verbrachte ich am Campingplatz im Ort einen wunderschönen Abend, am Ufer der Alten Mühl, beim Freibad, mit Besuch von Enten und leichtem Regen während der Nacht. Plus Besuch einer Freundin, die eben von Mexiko kam und auf Heimaturlaub weilte. Es war einfach nur idyllisch.

Spätestens hier wusste ich: der Kastenwagen ist mein Ding. Das ist ein Reisemobil nach meinem Geschmack. Ich bin ein Kastenwagen-Typ!

Auf der Rückfahrt von Haslach nach Weißenbach bei Liezen entdeckte ich den Ort namens “Hühnergeschrei”. Kennt ihr diesen? Jedenfalls reiht sich dieses Kaff in die Gruppe der eigenartigen Dorfnamen in Österreich wie Stierdorf oder Fucking nahtlos ein.

Pfingsten in den Abruzzen

Ford KA

Mein Ford KA in L’Aquila in den Abruzzen.

Im Frühling 2016 hatte ich zudem ein Highlight geplant. Eine Urlaubsreise mit meiner Mutter nach Mittelitalien stand am Programm. Ich gebe zu, sie mit der Distanz zwischen Kärnten und den Abruzzen überumpelt zu haben. Denn mit Abfahrt um 4 Uhr in der Früh hatte ich die 800 Kilometer von Kärnten nach Giulianova (das liegt rund eine dreiviertel Stunde Autobahnfahrt von Pescara entfernt) gefühlsmäßig auf weitaus weniger reduziert.

Dieser Trick funktioniert übrigens immer. Fahrt also früh weg, wenn ihr 800 km oder mehr vor euch habt!

Wir besuchten auf der Fahrt in den Süden die Wallfahrtskirche Loreto in den Marken. Und auf der Rückfahrt lag die Renaissancestadt Urbino, ebenfalls in den Marken, an unserem Weg. Sie ist übrigens Weltkulturerbe und man erhält eine Einfahrtsgenehmigung ins  historische Zentrum, wenn man mit Personen unterwegs ist, die nicht mehr so gut bei Fuß sind. Die bekommt ihr bei der Tourist Info am Westtor. Einfach danach fragen.

Diese Woche Urlaub verbrachten wir mit Ausflügen in der Region Abruzzen; von der  Küste aus ins Hinterland, nach Castelli zu den Majolika Keramikern, den Zuckermandeln und traditionsreichen Wochenmarkt in Sulmona, Teramo, Silvi Alta, Santo Stefano di Sessanio und natürlich L’Aquila. Dort sind, obwohl bereits 7 Jahre seit dem großen Erdbeben vergingen, immer noch viele Stadtteile gesperrt.

Diesmal mit Ford KA und nicht mit Womo

Ford KA

Gut gepackt, der KA und trotzdem flott on Tour.

Ein wirklich schöner Pfingsturlaub war das. Zumal ich diesen Roadtrip mit meinem kleinen Privatwagen, einem Ford KA, unternahm. Heute noch staunen wir beide (meine Mutter und ich), mit diesem Kleinstwagen insgesamt 2.500 km in einer Woche unterwegs gewesen zu sein. Es geht also auch im Mini-Format, mit Mobilheim am Campingplatz als Unterkunft. 😉

Von diesem Roadtrip nehme ich die Erfahrung mit: gut gepackt ist halb gewonnen. Und mein kleiner KA hat sich wieder einmal als regelrechte Raum-Explosion erwiesen. Was in diesen Kleinwagen alles reingeht. Sensationell. Wir hatten schließlich auch unsere Bettwäsche mitgenommen, fürs Wohnen im Mobilheim am Camping Stork.

Schnorcheln auf Cres inklusive

Tauchen, Schnorcheln

Taucherbrille nach 40 Jahren.

Die Wochen darauf war ich wieder beruflich unterwegs: Slowenien, Krems an der Donau, Italien, nochmals Istrien, Fotoshooting und Testfahrt mit neuem Compact von Adria Mobil in Wien sowie durchs Waldviertel nach Tschechien. Den Abschluss machte eine Dienstreise auf die Insel Cres, nach Camping Slatina in Kroatien mit Zwischenstopp auf Krk.

Dort erfüllte ich mir einen kleinen Wunsch aus meiner Kindheit: wieder Schnorcheln und Kopf unter Wasser. Herrlich! Das klare Meer begeisterte Anfang September mit angenehmer Temperatur fürs morgendliche Schwimmen. Und ein paar Fische kamen mir vor die Linse meiner neuen Unterwasserkamera. Dieser Aufenthalt inspirierte meine Kreativität ungemein.

Ein Abstecher nach Bratislava

Wohnmobil, Camping

Auf Durchreise nach Italien mit dem Wohnmobil in Kärnten, Faaker See.

Im Herbst war dann noch dreimal Krems am Programm sowie eine kurze Recherchefahrt nach Bratislava und Wien. Studieren und Wintercamping Genüsse abholen.

Auch das ein Eindruck, den ich nicht missen möchte. Zumal Bratislava wirklich eine Reise wert ist, wegen der tollen historischen Altstadt und der Burg, der vielen freundlichen Slowaken und dem guten Essen. Vom Bier ganz zu schweigen. Trotzdem sollte man die 0,0 Promille Grenze für Autofahrer in der Slowakei nicht außer Acht lassen.

Meine Recherchen ergaben jedoch, die Hauptstadt der Slowakei könne man bequem auch von Wien aus besuchen. Mit dem Twin City Liner, einem Linienschiff, das täglich vom Schwedenplatz in Wien direkt ins Zentrum nach Bratislava fährt. Die Linie wird im Winter nur einmal pro Tag gefahren, im Sommer jedoch mehrmals.

Weshalb bezeichnet man dieses Linienschiff als “Twin City Liner”? Weil Bratislava und Wien seit den 2000er Jahren auch als “Twin Cities” bezeichnet werden. Sie liegen ja keine 50 km voneinander entfernt. Eine geografische Besonderheit, die einzigartig in Europa ist.

Paddeln im August in Kärnten

Paddeln

Paddeln am Ossiachersee mit neuem Schlauchkanadier.

Ich war 2016 soviel unterwegs, dass mir eine weitere Urlaubsfahrt im August gar nicht mehr in den Sinn kam. War froh, mal zuhause zu sein. Und fuhr mit dem besagten KA für ein paar Tage nach Kärnten, um meinen neuen Schlauchkanadier zu testen.

Der Entschluss, mir einen solchen anzuschaffen, fiel wenige Wochen zuvor am Faaker See. Ich reiste durch, war am Weg zum Arbeiten in Italien. Und am Camping Poglitsch entdeckte ich, dass man Kanus ausleihen kann. Mit diesen paddelt man dann durch den knapp einen Kilometer breiten Schilfgürtel in einer Art Fahrgasse, hinaus zum eigentlichen See.

Genau das erlebte ich als derart inspirierend, da es mich an meinen Kanu-Campingurlaub in Neuengland, USA, Mitte der 1990er Jahre erinnerte. Schon damals wollte ich ein Kanu besitzen. Jetzt sollte es Wirklichkeit werden.

Am Ossiachersee paddelte ich also einen guten Monat später bei schönstem Sommerwetter und leichtem Wellengang. Besuchte dafür einen Campingplatzpartner meines Arbeitgebers, da ich wusste, der hat einen schönen Strand zum Einsteigen ins Kanu.

Und die verbleibende Urlaubszeit verbrachte ich mit Baden und Ausflügen in der Region Ennstal. Darüber berichtete ich bereits hier am Blog.

Ordentliche Kilometer Bilanz

Die Kilometerbilanz für 2016 lautet: rund 3.200 Kilometer private Reisen mit PKW. Und mit dem Wohnmobil und Dienstwagen waren es insgesamt mehr als 13.000 km on Tour. Dabei schloss ich den TWIN in mein Herz.

Sollte ich mir mal ein eigenes Reisemobil zulegen, dann müsste es ein Kastenwagen, mindestens ein TWIN 600 SPT sein. Oder gar ein Compact mit seinen Vorzügen eines vollwertigen Wohnmobils mit Panoramadach.

***

Erste Pläne für das Reise Jahr 2017

Wohnmobil

Das war 2016 eine meiner Wohnungen auf Rädern fürs Studieren in Krems.

Wie geht es weiter im Reise Jahr 2017? Neben den beruflich geplanten Touren, die mich ab Ostern nach Südeuropa führen werden, geht es Mitte Jänner 2017 schon wieder zum Studium nach Krems. Vertraute Umgebung also und das Wintercamping setzt sich damit fort.

In Krems fand ich im vergangenen Herbst auch ein sehr nettes Winterquartier für mich und meine rollende Wohnung: die Stellplätze beim Weingut Rosenberger in Rohrendorf sind ideal für 2 Tage studieren und Businesscamping. Der angenehme Nebeneffekt: Weinkauf und Weinverkostung inklusive bei einem der besten Weingüter Österreichs.

Kurzurlaub im März

Falls die Zeit es erlaubt, würde ich gerne im März noch für ein paar Tage zum Ausspannen nach Mali Losinj fahren. Und damit meine privaten Reisen im Reise Jahr 2017 eröffnen (Studium ist ja Business!). Wintercamping bei milden Temperaturen im Pinienwald von Camping Cikat. Bevor eben die Dienstreisen starten und ich dann bis Sommer durcharbeite.

Wieder on Tour mit der Mama

Wohnmobil

In Laibach 2016 mit dem Wohnmobil. Zwischenstopp im Rahmen einer Dienstfahrt nach Novomesto. Mit an Bord: Herr Bommel.

Kurz nach Pfingsten sollte sich wieder ein Kurzurlaub mit meiner Mom ausgehen. Sie liebt Italien und das Meer. Doch diesmal geht es nicht soweit wie 2016. Wir peilen die Obere Adria an, Großraum Venedig. Etwas zwischen Punta Sabbioni und Chioggia.

Oder vielleicht doch noch mal Caorle mit Triest. Und sie mit im Wohnmobil? Sie hatte unlängst angedeutet, ob ich sie im Wohnmobil mal mitnehmen würde. Da schau ich aber. Sie wird heuer 80 Jahre alt! Ich lasse mich überraschen.

Paddeln diesmal in Tschechien?

Meinen Sommerurlaub habe ich bereits für Juli beantragt. Fest steht, ich will wieder Paddeln gehen und ein paar Touren mit dem Kanu fahren. Wo ich diese unternehme, ist noch nicht entschieden. Vielleicht in Slowenien in der Unterkrain (Dolenjska) oder ich bewege mich mal in Richtung Tschechien und Slowakei.

Ab Sommer gilt es außerdem, die Master-Thesis in den Vordergrund zu rücken. Denn bis zum Abschluss meines berufsbegleitenden Studiums sind es dann nur noch 6 Monate. Bis dahin muss alles fertig sein: Masterarbeit und abschließende Prüfungen. Lernen ist ja auch Reisen. Reisen im Kopf für das Reise Jahr 2017.

Jedes Jahr aufs Neue

Seit vielen Jahren folge ich dem Motto:

Reise jedes Jahr an einen Ort, an dem du noch nie zuvor warst.

Das hält dich jung und offen für Neues.

Angelika Wohofsky

Genau diesem Motto will ich auch 2017 Folge leisten und hätte dafür eine Liste an Orten und Regionen parat, an denen ich noch nie zuvor war:

  • Süddalmatien
  • die Kornaten und südlichen Inseln wie Vis, Hvar
  • die Blumeninsel Ilovik, südlich von Losinj
  • Montenegro
  • Sardinien
  • Rom
  • Florenz und die Toskana-Städte Siena, Pisa, Perugia usw.
  • Prag und die Moldau in Tschechien
  • die Masuren in Polen
  • Mecklenburg-Vorpommern mit den Kreidefelsen an der Ostseeküste
  • Berlin und Rostock
  • der Osten Sloweniens zur ungarischen Grenze hin mit Jeruzalem und Ptuj
  • und in Österreich bin ich noch nie die Großglockner Hochalpenstraße gefahren

Diese Liste ist alles andere als vollständig. Sie zeigt nur, was für mich in diesem Reise Jahr 2017 vorstellbar wäre. Nicht alles, klar, weil es gibt noch viele Regionen, die ich bereisen möchte. Aber einige dieser Regionen, Länder, Orte von meiner aktuellen Liste werde ich wohl heuer bereisen können.

Reisemaskottchen inklusive

Herr Bommel

Reisemaskottchen Herr Bommel, unerschrocken und mutig immer mit auf Tour.

Wer mich im Reise Jahr 2017 ebenfalls begleiten soll, ist mein treues Reisemaskottchen Herr Bommel. Ein Stoff-Hase mit orangen Ohren, der liebend gerne Wohnmobil fährt. Weil er nur vom Womo aus alles genau sehen kann, was um ihn herum geschieht.

Herr Bommel ist immer mit. Und er hat sich zu einem richtigen Alter Ego von mir entwickelt. Seit er fleißig eine eigene Facebook Seite betreut, trage ich auch den Spitznamen “Frau Bommel”. Es gibt zu ihm eine eigene Story mit Biografie und bereits viele Fotos von seinen Abenteuern mit mir auf Reisen.

 

Fazit

Die kommenden Tage nütze ich also noch für Pläne schmieden und um meine Vorhaben im Reise Jahr 2017 zu ordnen. Über solche Planungsarbeit habe ich auch eine Notiz auf meiner Facebook Seite verfasst. Die soll euch helfen zu entscheiden, wenn ihr Online Marketing in eurem Unternehmen in diesem Jahr einführen wollt. Hier geht es direkt zur Notiz für garantiert mehr Erfolg im Marketing, falls ihr Interesse an diesem Thema habt.

Ansonsten kann ich nur raten: Fahrt jedes Jahr an einen Ort, an dem ihr noch nie zuvor ward. Plant die großen Meilensteine in diesem Jahr, vor allem, was das Reisen betrifft. Und nehmt euer Reisemaskottchen mit. Es wird vor allem den Alleinreisenden unter euch wertvolle Dienste leisten.

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Reisende mit Maskottchen und Socialmedia Marketer. Bevorzugt unterwegs mit CamperVan. Bevorzugte Reiselektüre: Thriller auf einsamen Campingplätzen lesen. Bevorzugte Destinationen: Küstenlandschaften und Weltkulturerbe.
Aktuell schreibe ich an einer Masterthesis über Socialmedia Marketing im Tourismus.

Du hast fragen?
Dann kontaktiere mich:
angelika@entdecktdiewelt.com

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